Fischgerichte

Das reichhaltige Fischangebot in den Gewässern des Spreewald bietet nicht nur den Anglern die Möglichkeit ihrem Hobby nachzugehen. Auch die Hobbyköche unter uns kommen hier voll auf Ihre Kosten.

Wer kennt ihn nicht den "Fisch in Spreewaldsoße" Egal wie und welchen Fisch Sie zubereiten, das wichtigste dabei ist die Soße. Manches Gericht erhält erst durch den Spreewälder Meerrettich oder die Spreewälder Gurken seinen unverwechselbaren Geschmack.

Fischsuppe

- ein Fisch (Hecht, Karpfen, Aal oder Schleie) putzen, säuern und salzen
- anschließend in kleine Stücke schneiden
- Reste wie Flossen, Kopf, große Mittelgräte und mehrere Weißfische in Salzwasser kochen
- 1/2 Sellerie, 2 Möhren, 2 Zwiebeln, Petersilienwurzel, Pfeffer- und Pimentkörner, 1 Lorbeerblatt mitkochen
- die Suppe 30-45 min langsam kochen
- durch ein Sieb abseihen
- Mehlschwitze aus 125 g Mehl und 125 g Butter mit dem entfetteten Fischsud ablöschen
- nochmals 5 min kochen und 2 Eigelb unterziehen
- die guten Filetstücken eingesalzen 10-15 min in Wasser durchziehen lassen
- Filetstücke auf dem Teller anrichten, mit Suppe übergießen und mit frischen Kräutern (Petersilie, Dill) garnieren

Fisch in Spreewaldsoße

Drei bis vier gereinigte Plötzen und vielleicht ein Barsch (auch ein anderer Kochfisch ist möglich) werden mit einer großen zerschnittenen Zwiebel, Lorbeerblatt, Piment- und Pfefferkörner und Salz ca. 20 min. in Wasser kochen. Den Sud anschließend durchseihen. Darin lässt man nun den Fisch garziehen.
Für 2l Sud benötigt man 1/4 l saure und 1/4 l Schlagsahne. Die Sahne mit 4 gehäuften Esslöffeln Mehl verquirlen und unter ständigem Rühren in den kochenden Sud geben. Ein Stück Butter verfeinert den Geschmack. Anschließend rührt man ein Glas Bier (ca. 0,33 l) in die Soße. Alles mit Zucker und Zitrone abschmecken. Zum Fisch in Spreewaldsoße serviert man Petersilienkartoffel.